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Wer ist Jesus (seite 6)

Von Anthony Buzzard   

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     All das bedeutet jedoch nicht, dass Jesus ein Leben für ein anderes aufgab. Das würde ernsthaft die Parallele mit Adam stören, der ebenso durch eine direkte Schöpfung von Gott erschaffen worden war und so ein „Sohn  Gottes“ war (Lukas 3,38). Es würde auch den reinen Monotheismus stören, der in den Schriften durchgehend offenbart wird, und der nicht zerstört werden darf (Johannes 10,35). Die Vorstellung eines ewig existierenden Sohnes unterbricht ganz gewaltig das biblische Schema, stellt den Monotheismus in Frage und bedroht das wahre Mensch-Sein Jesu (1.Johannes 4,2; 2. Johannes 7).

     Dieses Verständnis Jesu im Johannesevangelium will Johannes in Übereinstimmung mit seinen Mitaposteln bringen und der Monotheismus des Alten Testaments bleibt intakt. Die Fakten der Kirchengeschichte zeigen, dass der uneingeschränkte Monotheismus der hebräischen Schriften bald nach Beendigung der Niederschrift des Neuen Testaments unter dem Einfluss von fremden griechischen Ideen aufgegeben wurde. Zur selben Zeit war das vorbestimmte Gedankengut der Messiasschaft vergessen und mit ihm die Realität eines zukünftigen messianischen Königreiches. Das Resultat davon war ein jahrelanger, bis heute ungelöster Konflikt darüber, wie eine schon bestehende zweite göttliche Person mit einem gänzlich menschlichen Wesen in einem einzelnen Individuum verbunden werden kann. Das Konzept der buchstäblichen Präexistenz des Messias ist eine störende Anschauung, ein Teil des christologischen Puzzles, das nicht passt. Ohne dieses bildet sich ein klares Bild von Jesus innerhalb der Grenzen der hebräischen Offenbarung und gemäß der Lehre der Apostel. Gott, der Vater, verbleibt in Wirklichkeit der eine wahre Gott, der eine, der allein Gott ist (Johannes 17,3; 5,44) und die Einheit Jesu mit dem Vater besteht in einer Übereinstimmung in der Funktion, die durch den einen, der wahrlich der Sohn ist, ausgeübt wird, so wie der Begriff auch an anderen Stellen der Bibel verstanden wird (Johannes 10,36). Wenn die Christenheit wiederbelebt und geeint werden soll, so muss das auf der Grundlage des biblischen Jesus geschehen, des Messias der Bibel, unverdorben von den irreführenden Annahmen der Griechen, die wenig Sympathie für die hebräische Welt zeigten, in welcher das Christentum geboren wurde.

      All das bedeutet jedoch nicht, dass Jesus ein Leben für ein anderes aufgab. Das würde ernsthaft die Parallele mit Adam stören, der ebenso durch eine direkte Schöpfung von Gott erschaffen worden war und so ein „Sohn  Gottes“ war (Lukas 3,38). Es würde auch den reinen Monotheismus stören, der in den Schriften durchgehend offenbart wird, und der nicht zerstört werden darf (Johannes 10,35). Die Vorstellung eines ewig existierenden Sohnes unterbricht ganz gewaltig das biblische Schema, stellt den Monotheismus in Frage und bedroht das wahre Mensch-Sein Jesu (1.Johannes 4,2; 2. Johannes 7).

      Dieses Verständnis Jesu im Johannesevangelium will Johannes in Übereinstimmung mit seinen Mitaposteln bringen und der Monotheismus des Alten Testaments bleibt intakt. Die Fakten der Kirchengeschichte zeigen, dass der uneingeschränkte Monotheismus der hebräischen Schriften bald nach Beendigung der Niederschrift des Neuen Testaments unter dem Einfluss von fremden griechischen Ideen aufgegeben wurde. Zur selben Zeit war das vorbestimmte Gedankengut der Messiasschaft vergessen und mit ihm die Realität eines zukünftigen messianischen Königreiches. Das Resultat davon war ein jahrelanger, bis heute ungelöster Konflikt darüber, wie eine schon bestehende zweite göttliche Person mit einem gänzlich menschlichen Wesen in einem einzelnen Individuum verbunden werden kann. Das Konzept der buchstäblichen Präexistenz des Messias ist eine störende Anschauung, ein Teil des christologischen Puzzles, das nicht passt. Ohne dieses bildet sich ein klares Bild von Jesus innerhalb der Grenzen der hebräischen Offenbarung und gemäß der Lehre der Apostel. Gott, der Vater, verbleibt in Wirklichkeit der eine wahre Gott, der eine, der allein Gott ist (Johannes 17,3; 5,44) und die Einheit Jesu mit dem Vater besteht in einer Übereinstimmung in der Funktion, die durch den einen, der wahrlich der Sohn ist, ausgeübt wird, so wie der Begriff auch an anderen Stellen der Bibel verstanden wird (Johannes 10,36). Wenn die Christenheit wiederbelebt und geeint werden soll, so muss das auf der Grundlage des biblischen Jesus geschehen, des Messias der Bibel, unverdorben von den irreführenden Annahmen der Griechen, die wenig Sympathie für die hebräische Welt zeigten, in welcher das Christentum geboren wurde.

Die „Göttlichkeit“ Jesu

     Wenn man sagt, dass Jesus nicht Gott ist, so beinhaltet dies keineswegs die Leugnung der Tatsache, dass er auf eine einzigartige Weise mit der göttlichen Natur erfüllt war. Göttlichkeit ist sowohl aufgrund seiner einzigartigen Empfängnis unter dem Einfluss des heiligen Geistes als auch durch den Geist, der in ihm in vollem Maß wohnte (Johannes 3,34) sozusagen in ihn “hineingelegt“. Paulus erkennt, dass „die Fülle der Gottheit leibhaftig in ihm wohnt“ (Kolosser 1,19; 2,9). Durch den Menschen Jesus sehen wir die Herrlichkeit des Vaters (Johannes 1,14). Wir erkennen, dass Gott selbst im Messias „die Welt mit sich selbst versöhnte“ (2. Korinther 5,19). Der Sohn Gottes ist daher der Höhepunkt der Schöpfung Gottes, der volle Ausdruck der göttlichen Eigenschaften in einem menschlichen Wesen. Wenn die Herrlichkeit des Vaters in Adam in einem viel geringerem Ausmaß manifest war (Psalm 8,5; vgl. 1. Mose 1,26), so ist in Jesus der Wille des Vaters voll ausgedrückt (Johannes 1,18).

      Nichts von dem, was Paulus über Jesus sagt, nimmt ihn aus der Kategorie eines menschlichen Wesens heraus. Die Anwesenheit Gottes im Tempel verwandelte diesen auch nicht in Gott! Es wird selten bemerkt, dass Paulus auch dem Christen[13] , der den Geist des Messias in sich wohnen hat, ein hohes Maß an „Göttlichkeit“ zuschreibt (Epheser 3,19). Ebenso wie Gott in Christus war (2.Korinther 5,19), so war Christus in Paulus (Galater 2,20) und dieser betet, dass die Christen von der Fülle Gottes erfüllt seien (Epheser 1,23; 3,19). Petrus spricht davon, dass die Gläubigen Anteil an der göttlichen Natur bekommen (2.Petrus 1,4). Was für die Christen wahr ist, ist für Jesus in viel größerem Maß wahr, der als Vorläufer andere durch den Prozess der Erlösung führt, nachdem er selber diesen Pfad erfolgreich gegangen war (Hebräer 2,10).

In göttlicher Gestalt

      Trotz der zahlreichen Beweise im Neuen Testament, die zeigen, dass die Apostel immer zwischen Jesus und dem „einen Gott, dem Vater“ (1.Korinther 8,6) unterschieden, finden viele sicher das traditionelle Bild von Jesus als einem zweiten, nicht-erschaffenen Wesen, das vollkommen Gott ist, in Philipper 2,5-11. Es ist in gewissem Sinne paradox, dass der Verfasser des Abschnittes über Christologie im Wörterbuch der Apostolischen Kirche sagen kann, Paulus habe Christus niemals Gott genannt oder ihn als solchen beschrieben, aber trotzdem in Philipper 2 eine Beschreibung von Christi ewigem, „Vorleben“ im Himmel findet.[14]

      Eine neuere Studie der biblischen Ansicht von Jesus, die breite Zustimmung findet – Christology in the Making von James Dunn – weist uns auf die Gefahr hin, in die Worte von Paulus die Schlussfolgerungen einer späteren Generation von Theologen, den griechischen „Kirchenvätern“, hineinzulesen, die in den der Niederschrift des Neuen Testaments folgenden Jahrhunderten entstanden. Die Tendenz, in den Schriften das zu finden, was wir schon glauben, ist natürlich, weil niemand von uns leichten Herzens der drohenden Möglichkeit ins Auge schauen will, dass unser erlerntes Verständnis nicht mit der Bibel übereinstimmt (Dieses Problem ist noch größer, wenn wir mit Lehre oder Predigen zu tun haben).

      Aber verlangen wir von Paulus nicht mehr, als er uns geben kann, wenn wir von ihm erwarten, dass er uns in einigen kurzen Sätzen ein weiteres ewiges Wesen als den Vater aufzeigen soll? Das würde so offensichtlich den strikten Monotheismus in Frage stellen, den er sonst so klar ausdrückt (1. Korinther 8,6; Epheser 4,6; 1.Timotheus 2,5). Es würde auch das  ganze Problem der Dreieinigkeit hervorbringen, dessen sich Paulus als brillanter Theologe nicht bewusst war.

     

_______________________________

[13] Unter der Annahme, dass er richtig getauft, vollständig gelehrt und gemäß der Wahrheit der Schrift aktiv tätig ist. Dem Leser sollte bewusst sein, dass zeitgenössische Vorstellungen, was ein Christ ist, nicht unbedingt der biblischen Definition entsprechen müssen. Matthäus 7,21 gibt uns die unbequemste Warnung des Neuen Testaments.
[14] Vol. 1, S. 194

 

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